Flughafenmuseum

Das Flughafenmuseum

Das Flughafenmuseum, welches im März 2005 seine Pforten öffnete, wurde in diesem Monat ein Teil der Ausstellung zur Geschichte des Flugplatzes. Der Verein Flugwelt Altenburg-Nobitz, der unter demselben Namen diese Ausstellung organisierte, ließ viele Fotos vom Flugplatz, Ausrüstungsgegenstände und Modelle von Flugzeugen, die hier stationiert waren, zeigen.  Eine MiG-21 SPS, die auf dem Freigelände zu besichtigen war, gilt als Highlight der Veranstaltung. Dieses Flugzeug stand bis zur Wende im Dienst der NVA (nationalen Volksarmee) und danach ca. 15 Jahre auf einem Parkplatz in Zwickau. Eine MiG-21 SMT, die lange Zeit im Besitz des Flugplatzes war, gelang 2014 ins Museums. Diese war von den Sowjets eingesetzt und hier auf dem Flughafen Altenburg stationiert worden. Bevor die MiG von einem Sockel auf dem Gelände geholt und restauriert wurde, war sie nach einem Schaden außer Dienst gestellt worden und stand bis 2001 dort. Die deutsche Marine übergab im April 2007 dem Museum ein Langstrecken-Seeaufklärer vom Typ Breguet Atlantic, welches im Juli 2007 auf das Museumsgelände transportiert wurde. Diese Aktion ist von Spenden finanziert worden und dauerte zehn Stunden. Seitdem ist dieses Flugzeug auch von innen zu Besichtigen. Weitere Flugzeuge ergänzten in den folgenden Jahren das Außengelände. Hierbei sind ein Segelflugzeug, ein Agrarflugzeug Let Z-37, ein Polizeihubschrauber Mil Mi-2 sowie die Kampfflugzeuge Fiat G.91, Canadair Sabre MK 6 und Lockheed F-104 „Starfighter“ zu nennen. Der aktuellste Neuzugang im Museum ist eine Transall C-160 51+02, die das Lufttransportgeschwader 61 dem Flugplatz Altenburg übergab.